Samstag, 1. April 2017

Interview mit einen Autoren .. heute Hans Gärtner



Wenn man den Namen Prof. Dr. Hans Gärtner hört, stellt man sich nicht gerade ein Kinderbuch bzw. Jugendbuchautor vor. Aber das ist dieser Autor. Aber er ist viel mehr als das. Hans Gärtner war Volksschullehrer, promovierte jedoch nach einen Zweitstudium zum Dr. Phil. Danach arbeitet er viele Jahre als Professor für Grundschulpädagogik.
Aber ein Buch ist oft im Munde, weil es anders ist, als so „normale“ Vorlesegeschichen. Es geht hierbei um zwei Bärenmänner.“. Und diese beiden Bären verbindet etwas Besonderes, denn sie lieben sich. Und doch sind sie so unterschiedlich.

Gerne wollte ich mehr über die beiden Bären wissen und lud  Hans Gärtner auf meinem braunen Sofa zu einen Gespräch ein. Ich muss gestehen, es ist ein knappes, aber interessantes Interview geworden. Aber lest selber, denn genauso wie das Buch "Joscha und Mischa" ist das Interview informativ aber nicht zu viel.

·         Wie kamst Du auf die Idee zum Buch mit den Bären?
  Es gibt bisher nur „kuschelige“, will sagen „harmlose“ Bärenbücher.
·         Ist schon ein neue Buch  in Bearbeitung und wenn ja, möchtest Du mir kurz verraten, worum es diesmal geht?
   Buch – nein. Aber mehrere Essays und Kunstkritiken  
·         Wie recherchierst Du für Deine Bücher?
  So sorgfältig wie möglich und so zeitschonend wie nötig
·         Hast Du lange gebraucht, um einen Verlag zu finden, der Deine Bücher druckt und herausbringt?
   Nein – aber zugelaufen sind mir die Verlage auch nicht.
·         Schreibst Du nur Kinder bzw. Jugendbücher oder auch andere Genrebereiche?
   Hauptsächlich Erwachsenen-Fach/Sach-Bücher, Kulturkritiken  
·         Du warst bestimmt nicht immer Autor. Welchen Beruf hast Du vor dem Schreiben ausgeführt und seit wann bist Du am Schreiben.
   Beruf neben (!) dem Schreiben: Universitätsprofessor (seit 1997 i. R.)
·         Wann hast Du herausgefunden, dass Du das Schreiben hauptberuflich machen möchtest           
  Haupt-„beruflich“ schreib ich erst seit meiner Frühpension, und zwar journalistisch.
·         Hat sich Dein Leben verändert, als Du Dein erstes Buch herausgebracht hast?
   Nein, es ist nur lustiger geworden.
·         Wie sieht momentan Dein Alltag aus? Wieviel Zeit verbringst Du mit dem Schreiben? Und wie baust Du den Alltag in das Schreiben ein?
   Kein Tag ohne wenigstens 1 Zeile Text  
·         Hast Du noch Projekte, die Du in Zukunft erreichen wollen oder beenden wollen.
   Vielleicht wird es doch nochmal eine romanhafte Nabelschau geben.
·         Warum schreibst du gerade in diesem Genre?
   – (weil ich nicht weiß, was „dieses“ Genre ist)
·         Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben?
   Vater: Misstrauen gegen Menschen, Mutter: Wärme und unbedingtes Vertrauen 
·         3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazu gehören?
   Lachen – Helfen – Lesen
·         Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen?
   Beides: „Moonlight“ (2016) 
·         Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum?
·                                      „Dem braven Kind“, das einzige Buch, das das Thema „Fleißbilder“ abhandelt
·         Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum?
  Von jedem „Diät“-Buch, weil bisher noch keins (bei mir) zum Erfolg führte
·         Lebensmotto?
   Kein Tag ohne Gutes zu tun und denken


·         Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen?
   Dass sie sich nicht auf meine Bücher versteifen sollten
·         Bestimmt wirst Du oft in Interviews das Gleiche gefragt. Welche Fragen können Du nicht mehr “lesen” und welche Frage würdest Du gerne einmal beantworten?
   Nicht mehr lesen/hören kann ich: Wie lange hast du zu diesem Buch gebraucht?
·         Planst Du Deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?
   Bei Geschichten lande ich oft ganz woanders als ich es vorhatte zu landen.
·         Hast du selber schon mal die Orte/Gegenden bereist von denen Du in deinen Romanen so schreibst? Und was lässt Dich immer wieder solche Orte für Deine Romane auswählen?
   - (weil ich keine Romane schreibe)
·         Wie gehst du mit negativen Rezensionen um?
   Ich nehme sie mir zu Herzen / doch machen sie mir keine Schmerzen. (Hmm)
·         Was magst du überhaupt nicht in Büchern?
   Fettflecken. Überhaupt Benutzerspuren.

 Kurz, knapp und knackig, so kann ein Interview auch sein. Deswegen ist es aber nicht weniger uninteressant. Vielen Dank Hans Gärtner, dass Du auf meinem Sofa Platz genommen hast.


Das Buch über die beiden Bären gibt es übrigens bei Edition Tom Tingeltangel  und überall wo es Bücher gibt.