Montag, 19. März 2018

MesseDonnerstag - .... (2018)

...chaotisch und stressig, so fing er an, der Messedonnerstag. Eigentlich sollte es um 7 Uhr morgens los gehen, aber dann wurde es doch kurz vor 8. Naja, dachte ich, macht ja nichts, ist ja der erste Tag.
Aber die Fahrt hin zu der Pension war schon stressig. Ein LKW nach dem anderen und das zweispurig, weil die ja unbedingt überholen müssen. Auf die dritte Spur kam man fast gar nicht, weil da ein Auto nach dem anderen angerauscht kam.
So kurz vor 12 kamen meine Mutter und ich in die Pension an, haben uns dann beeilt, weil wir ja auf die Messe wollten. Gottseidank bekamen wir auf dem Presseparkplatz noch einen Stellplatz und konnten gleich zur Pressestelle.
Auf dem Parkplatz habe ich schon festgestellt, dass ich gar kein Handy dabeihatte. Meine Mutter auch nicht. So konnte ich noch nicht mal zuhause anrufen, dass wir gut angekommen sind.
Bei der Pressestelle fragte mich die Mitarbeiterin nach dem Ausweis. Ich wurde blass und war noch fix und fertiger als zu beginn. Denn der Personalausweis lag in der Pension, genauso wie mein Geld und Führerschein. Ich war den tränen nah. Die Mitarbeiterin hatte dann aber ein Einsehen und schaltete mich frei. So konnte der Messetag beginnen.
Aber irgendwie war ich so gestresst, dass ich den Tag gar nicht recht genießen konnte. Ich habe zwar vieles gesehen, viele Bekannte begrüßt., aber trotzdem ist alles irgendwie na mir vorbeigerauscht.
Dann war es 14 Uhr -Kaffeeklatsch mit Biggi von Melusines Welt. DAS tat gut und ich kam so langsam runter.  Den Rest des Tages habe ich dann doch noch etwas genossen.
In der Pension angekommen abends begrüßten wir erst einmal ganz herzlich den Herbergspapa und die Herbergsmama. Sie haben sich sehr über uns gefreut. Es wurde ein schöner Abend mit einigen Gläsern Wein und dann einen guten Schlaf.
Wie wohl der Freitag wird?

Sonntag, der letze Tag der (chaotischen) Buchmesse (2018)


Sonntag hat sich die Lage zwar ein wenig beruhigt, aber es war immer noch bitterkalt und sehr windig. Wie hatte Nadine gesagt: Sibirien! -30C. Windstärke 150 Km/h. Die Frisur sitzt nicht.
Jedenfalls habe ich an dem Sonntag echt total gebummelt und mir mal die Stände richtig angeschaut. Dabei habe ich endlich h auch Andreas M. Sturm getroffen und mit ihm so nett geplaudert.  Bis 14 Uhr hatte ich ja Zeit, den da wollte ich mich mit Thorsten treffen. Allerdings ist an dem Tag auch nicht alles rund gelaufen. Erstens habe ich meine Halskette und zweitens meinen Hut vergessen. Soviel zum „perfekten“ Steampunk Outfit!! Ach Mensch, an dem Tag fühlte ich mich nicht so wohl!
Gegen Mittag hatte ich die Schnauze voll und ging in die Bloggerlounge, weil ich Hunger hatte, Ruhe brauchte und überhaupt. Dort traf ich dann Nadine, die gleich gefühlt hatte und wir verputzen erst mal Wienerle und einen Muffin. Danach ging es schon auf Abschiedsrunde in Halle 5. Schüss Jens vom Wannenbuch, schüss Mario (Primär Verlag) und Schüss R.A. F (Danke fürs zeichnen) und ach Schüss Claudia.
In Halle 2 war schon meine Mutter und Thorsten. Ich habe mich sehr gefreut, aber war mir auch klar, dass ich gar nicht angemessen gekleidet war für den edlen Herrn. Trotzdem haben wir ganz nett geplaudert und es war eine schöne Zeit. 

Danach ging es langsam Richtung Heimat. Am Morgen hat Manne angerufen, dass bei denen totales Schneechaos herrscht. Autobahn dicht, Strafen nicht geräumt. In den Schafstall hat es geschneit, die Hühner kommen nicht aus den Stall. Oje, dachte ich mir, das wird ja eine Heimfahrt. Aber erst brachten wir Nadine zum Bahnhof. Also Ehrlich liebe Leipziger Stadt!! Die Parkmöglichkeiten sind ja da unter aller sau!! Schade, so konnte ich mich gar nicht richtig von Nadine verabschieden.
Dann ging es aber schon Richtung Heimat und die Autobahnen waren gottseidank frei, die Straßen auch und ohne große Verspätung (außer das das doofe Navi ein anderes Zuhause angegeben hat, als das richtige Zuhause. So hatten wir eine halbe Stunde Verspätung). Daheim an. Freudig, dass diese für mich doch etwas chaotische Messe vorbei ist, aber doch ein wenig traurig. Bis 2019! Ich bin wieder dabei!

der zweite Tag (2018)



Am Freitag war ich etwas ausgeschlafener als am Donnerstag. Gut ich habe auf die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eh schlecht geschlafen. Aber frisch starteten meine Mutter und ich in diesen Tag. Mit einem ausgiebigen Frühstück ging es dann los auf die Messe. Diesmal parkten wir bei Halle 5. Allerdings gab es über Nacht ein Schneegestöber und das Wetter war dementsprechend kalt und fies.
Angekommen in den „heiligen“ Hallen machte jeder von uns sich auf den Weg. Ich habe ein paar Termine war genommen. Unter anderen das Meet und Greet mit Charlotte Lucas (Wir sehen uns im Happy End) bei Bastei Lübbe.  Es wurde ein netter Austausch zwischen den Bloggern und der Autorin. Charlotte Lucas ist fast in meinen Alter, 46 Jahre und hat ein Kindergartenkind. Die Kita Zeit ist bei ihr keine Schreibzeit, das ist ihr Rhythmus. Als Schreibzimmer hat sie einen ehemaligen begehbaren Kleiderschrank sich eingerichtet. Wir erfuhren dann das sie zu jedem Kapitel, das sie schreibt, eine bestimme Musik hat, allerdings nur instrumental, sonst würde sie abgelenkt.
Ihre Schreibarbeit ist noch vom „alten“ Stil ganz im Sinne vom Plotten mit Pinnwand daheim, wo die Figuren z. B. entstehen. Dabei kam raus, dass die Schreibzeit ei Ihr kurz ist, aber die Deckzeit groß.
Aufgefallen ist dann ihr, dass sie ja nun ihr 20-jähriges Schreibjubiläum hat. Herzlichen Glückwunsch. Eigentlich wollte sie Musik studieren und hat durch Konzertberichte da ihre Liebe zum Schreiben entdeckt. Jedenfalls war es ein echt interessantes Gespräch., Ihr Lebensmotto: Sammle Momente, Lebe davon.


Zwischendurch habe ich immer geschaut, ob ich Manfred Lukaschewski treffe, aber ihn jedes Mal verpasst. Naja, Schulz kann man nichts machen *lach*

Dann war es zeit für Hannah Siebert. Ich wollte da ja die „Barfuß auf Reisen“ Bücher signieren lassen. Gesagt getan, sie hat sich gefreut mich zu sehen und fand es toll, dass ich einige Bücher sogar verschenken möchte. Wer verrate ich hier nicht, sonst ist die Überraschung weg:)
Danach ging es in Halle 2 zu Martina von Bücherkessel. Dort habe ich ja bei der Namenssuche für den Eulerich mitgemacht und den zweiten Preis gewonnen. Ich habe mit Martina dann abgemacht, das sie es nicht zu schicken braucht, sondern ich den Preis auf der Buchmesse abhole. Es war dann also soweit, ich zum Stand von Skoutz und den Eulerich "Erwin Bookoutzky" mitgebracht in gehäkelter Form. Martina überreichte mir dann den Preis und ich war baff: Ein Krimibuch, ein Duschgel und Gutzeles!! Ich hab mit soviel gar nicht gerechnet, auch nicht mit dem tollen Blog ala Buchtagebuch. Vielen lieben Dank, Martina!



Schnell ging es auf 17:00 zu und damit auf die Release Party Time beim Gmeiner Verlag. Bernd Hesse- Strafverteidiger – stellte Dort sein Buch vor „Rubel Rotlicht und Raketenwerfer“. Mit entweder Wodka oder (wer fahren musste so wie ich) Wasser.  Nach einer kurzen Vorlesung in mehreren Etappen ging es zur Party über. Bei den Lesungen erklärte er immer ein wenig aus dem Buch. Ich hatte das Glück, das ich den Strafverteidiger kurz interviewen durfte. Das Interview folgt noch 😊.
Auch habe ich mit ihm abgemacht, dass ich Bernd Hesse noch ein paar Fragen schicken darf. Er war begeistert für mein Interesse und ich das ich mal einen Strafverteidiger interviewen darf. Jedenfalls war es ein schöner Abschluss der Buchmessen freitags.