Donnerstag, 11. Januar 2018

Intrview mit einem Autor ... diesmal Helmut Vorndran


Helmut Vorndran.de
Helmut Vorndran ist ein waschechter Franke. Kein Hesse, kein Thüringer, sondern auf der richtigen Seit der Macht, wie er selber von sich sagt 😊. Bei dem Interview kommt der Kabarettist voll raus und man merkt seinen Humor. Und dann sind ja noch der Kanuverleih und die Ferienwohnungen, die der fränkische Autor vermietet.  Aber nun lasse ich mal Helmut Vorndran zu Wort kommen. Ich bin gespannt! Und glabut mir, hier lacht Ihr! Gut, bei einer Antwort hab ich erst ein wenig schlucken müssen, aber nunja, dann hab ich es mit Humor genommen :-D
Vielen Dank Helmut Vorndran für dieses Interview.
Übrigens wird Helmut Vorndran auch bei meinen Fränkischen Autoren vorgestellt.
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·         Wie kamst Du auf die Idee zum letzten Buch?
o   Durch Nachdenken hauptsächlich, aber auch durch einen Zufallstreffer bei der Bamberger Polizei, da hatte ich ein erhellendes Gespräch.
·         Sind dort eventuell biografische Elemente mit darin verarbeitet? –
o   Teilweise :-)
·         Ist schon ein neues Buch in Bearbeitung und wenn ja, möchtest Du mir kurz verraten, worum es diesmal geht? –
o   Ja das ist fast fertig und wird „Kamuels Feder“ heißen.
·         Wärst Du lieber der Schurke oder der Gute in Deinen Krimis, falls Du dort eine Rolle spielen könntest? –
o   lieber ein Guter, sonst ist meine Tochter sauer.
·         Wie recherchierst Du für Deine Bücher?
o   Ganz unterschiedlich, aber am liebsten vor Ort, oder ein Buch drüber lesen.
·         Hast Du lange gebraucht, um einen Verlag zu finden, der Deine Bücher druckt und herausbringt? –
o   Nein eigentlich nicht, es gab zum Schluss 3 Verlage die es haben wollten.
·         Isarnon ist ja ein Roman der vor Christus spielt. Wie kamst Du auf diese Idee? –
o   Oh das ist eine lange Geschichte. Im Grunde stammt die Idee aber aus den 80ziger Jahren, als ich das erste Mal auf dem Staffelberg gestanden bin. Da war ich früher oft zum Drachenfliegen.
·         Du warst bestimmt nicht immer Autor. Welchen Beruf hast Du vor dem Schreiben ausgeführt und seit wann bist Du am Schreiben. –
o   Bin gelernter Schreiner, dann Fachabitur, dann Studium der Sozialpädagogik, das abgebrochen, dann Kabarett, nebenbei Bootsverleih und Ferienwohnungen, dann nur noch Schriftsteller seit 2013 :-)
·         Wann hast Du herausgefunden, dass Du das Schreiben hauptberuflich machen möchtest –
o   Eigentlich seit ich 16 bin, da wollte ich schon Science-Fiction schreiben. Hat seitdem ein wenig gedauert aber schlussendlich doch geklappt.
·         Hat sich Dein Leben verändert, als Du Dein erstes Buch herausgebracht hast? –
o   Gute Frage. Das Leben verändert sich immer, wenn man was Neues macht. Aber so richtig erst nach dem Keltenroman, das war der Ritterschlag sozusagen.
·         Wie sieht momentan Dein Alltag aus? Wieviel Zeit verbringst Du mit dem Schreiben? Und wie baust Du den Alltag in das Schreiben ein? –
o   Im Moment 5 Tage die Woche, den Februar dann 7 Tage die Woche. März will ich abgeben. Dann wird bis Oktober recherchiert und nachgedacht, dann geht’s mit dem nächsten Buch weiter.
o   Hast Du noch Projekte, die Du in Zukunft erreichen wollen oder beenden wollen.
§  Ich wollen noch viele Bücher schreiben, am liebsten wollen machen eine Fortsetzung meines Keltenromans.
·         Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben? –
o   Na hauptsächlich ihre Gene und vor allem die Fähigkeit hart arbeiten zu können.
·         3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazu gehören? –
o   Sonne, Lachen, Freundin
·         Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen? –
o   Am meisten gelacht habe ich glaube ich bei „The big Lebowski“, geheult bei Schindlers Liste
·         Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum? –
o   „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Jedes Alter, jedes Geschlecht :-)
·         Lebensmotto?
o   „So sollt ich leben, das ich hätte, wenn ich scheide, gelebet mir zur Lust, und andern nicht zum Leide“ Friedrich Rückert
·         Was würdest du deinen Lesern gerne einmal sagen? –
o   Kauft alle meine Bücher doppelt! Der Trend geht zum Zweitbuch!
·         Bestimmt wirst Du oft in Interviews das Gleiche gefragt. Welche Fragen können Du nicht mehr “lesen” und welche Frage würdest Du gerne einmal beantworten? –
o   Ich können nicht mehr hören: „Wo nimmst du eigentlich deine Einfälle her?“ Der Rest ist egal
·         Planst Du Deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?
o   Das ist echt jedesmal anders, aber von jedem etwas. Gerade weiß ich zum Beispiel Anfang und Schluss – bloß das dazwischen macht mir Probleme.
·         Hast du selber schon mal die Orte/Gegenden bereist von denen Du in deinen Romanen so schreibst? Und was lässt Dich immer wieder solche Orte für Deine Romane auswählen? –
o   Fast überall, die Gründe sind: Weil der Ort halt dazu passt :-)
·         Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? –
o   Keine Ahnung. Vielleicht bist du gerade arbeitslos, in mich verliebt oder verspürst den irrationalen Trieb mich sexuell missbrauchen zu wollen. Me too sag ich nur. Geh mal in dich, vielleicht findest du da was :-)
(Ohoh, das ist wohl der fränkische Humor! Erst wollte ich diese Antwort rausnehmen, aber naja, ich hab auch Humor :-D. Wie war das nochaml mit dem metoo?? :-D)
·         Wie gehst du mit negativen Rezensionen um? –
o   Na die gibt’s halt auch
·         Was magst du überhaupt nicht in Büchern? –
o   die vielen Buchstaben, das verwirrt mich. Man sollte mittelfristig auf die Kürzel umstellen, die auch auf dem Handy benutzt werden.

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