Mittwoch, 22. Februar 2017

Anna und Mr Gott

Kinder und Gott, das ist oft so eine Sache für sich. Ich finde, Kinder glauben anders. Sie glauben zwar, aber meiner Meinung einfacher als wir Erwachsenen. Und auch Kinder reden mit Gott. Auch einfacher als wir Erwachsene und doch intensiv.
Und da fielen mir doch glatt zwei Bücher ein, die für mich  besonders lesenswert sind.
Der Autor heißt schlicht und einfach "Fynn". Nicht mehr und nicht weniger: einfach Fynn.
Aber dieser Autor hat ein gedankenvolles Buch geschrieben. Wie schreibt "The Guardian": "Das ist ein himmlisches Buch, das zufällig auf die Erde gefallen ist".
Ich muss da zustimmen. Ja, ich glaub an Gott. Aber nur an Gott nicht an die Kirche oder drumherum.
Aber worum geht es nun in diesen  besonderen Buch?
"Der unterschied von einen Menschen und einen Engel ist leicht. Das meiste von einen Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist außen" Anna weiß, was das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und Liebe, Lachen, Angst, Freude und Trauer. Ihre Geschichte ist ein Brevier für Menschen ,denen die Liebe anhanden gekommen ist"
So der Klappentext.
Anna gehört defenetiv zu den Engeln! Hier ist die Geschichte von ihr über drei Jahre zwischen ihren fünften und achten Lebensjahr. und Anna ist schlau, denn sie versteht vieles von Theologie, Mathematik, Physik und Philosophie. aber auch von Gärtnerei und Dichtkunst. Aber am wichtigsten ist, das sie schon mit fünf den Sinn des Lebens kennt und darum dreht sich hier das Buch.
Fynn, der Autor hat Anna als armseliges, geprügeltes Strandgut aufgelesen und drei Jahre mit ihr im vollkommenen Glück zusammen gelebt. Dabei erklärt Anna Fynn,was das wirklich ist mit Gott und der Welt.
Dieses Buch endet traurig, den mit acht stirbt Anna. Aber sie hinterlässt viel, vor allem das Leben und den Glauben an Gott.

In dem Fortsetzungroman "Anna schreibt an Mr. Gott" lässt Fynn Anna und ihr Glaube an Gott weiterleben. Aus Annas Briefen, Geschichten und Notizien für Mister Gott entstand vom Autor dieses Buch. Aus der Sicht Anna's werden auch die kompliziertesten Vorgänge ganz einfach.  Wichtige Dinge, versteht sich die sie eigenhändig und in entsprechend großer Schrift hinkritzelte. Allerdings zum Teil mit Buchstaben eines selbsterfundenen Alphabets.

Meine Meinung, unbedingt lesen. Eben besonders lesenswert

Freitag, 17. Februar 2017

Interview mit einen Autor ... heute Alexander Schaub



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Frankfurt am Main - die Metropole!! Hier herrschen die Finanzen und das Geschäft. Frankfurt hat eine schöne Skyline. Aber Frankfurt wird auch in den Medien als Hauptstadt des Verbrechens und gefährlichstes Pflaster Deutschland genannt. Denn hier herrschen die meisten Straftaten.
Und einer kämpft gegen das Verbrechen. Privatdetektiv Tom Martini. Dieser stammt aus der Feder von dem heutigen vorgestellten Autor.
Er selber sagt von sich, dass es eigentlich kurios ist, dass er ein Buch geschrieben hat. Denn in der Jugend hat er Bücher gehasst. Nur vorgelesene mochte er.
Das sein heutiger Krimi überhaupt - nach endlosen Absagen  - verlegt wurde, verdankt er seiner Frau. Und wer ist jetzt der Autor, der auf seine Frau gehört hatte und beim mainbook Verlag sein Manuskript eingereicht hat? 
Darf ich vorstellen: --- nein nicht der Engelmacher von Frankfurt, sondern-----
Und mit welchen Autor hat Alexander was gemeinsam??? Na... mit Andreas Franz, der leider 2011 verstorben ist. Aber ein großes Vorbild für Alexander war. Und? beide Autoren fangen mit Vornamen mit A an, das kann doch nur gute Bücher geben, oder. Jedenfalls sind viele Parallelen zu Franz und Schaub vorhanden. Mehr dazu in einen Zeitungsartikel (siehe unten).Und nun mach es Dir bequem auf dem braunen Sofa und plaudere ein wenig über Dich.

Vielen Dank für das tolle Interview.

Wie kamst Du auf die Idee zum letzten Buch?
Tja, da muss ich eigentlich beim ersten Buch anfangen, da mein letztes Buch der zweite Teil einer Trilogie ist. Als ich letzte Hand an den ersten Band legte, fiel mir auf das die Geschichte mehr potenzial hat als ich verarbeitet habe. Also machte ich noch mal ein paar Änderungen und begann mit der Engelmacher-Trilogie.
(der zweite Teil ist jetzt erst erschienen: Der Schatten des Engelmachers)

 Sind dort eventuell biografische Elemente mit darin verarbeitet?
Ja, ein wenig. Martini ist das was ich als Jugendlicher sein wollte, Privatdetektiv. Außerdem bin ich ein großer Magnum Fan, daher auch der Name Thomas Martini, in Anlehnung an Thomas Magnum.
(stimmt, die Serie hatte was. Vor allem die beiden Dobermänner Zeus und Apollo)
 
 Ist schon ein neuer Krimi in Bearbeitung und wenn ja, möchtest Du mir kurz verraten, worum es diesmal geht?
Ja, der dritte Teil, aber ich möchte darüber noch nichts verraten. Ich bin ein kleiner Chaot beim Schreiben, da kann sich im Verlauf des Entstehungsprozess noch vieles ändern. 

 Wärst Du lieber der Schurke oder der Gute in Deinen Krimis, falls Du dort eine Rolle spielen könntest?
Der Gute, also Martini.

 Wie recherchierst Du für Deine Bücher?
Vor Ort in Frankfurt oder wie im aktuelle Buch auch im Ausland 😏 Ansonsten im Internet.

 Hast Du lange gebraucht, um einen Verlag zu finden, der Deine Bücher druckt und herausbringt?
Ja, sehr lange mehr als zehn Jahre. Und man glaubt nicht was für Absagen von so manchen Verlagen kommen.

 Schreibst Du nur Krimis oder auch andere Genrebereiche?
Nur Krimis, das liegt mir 😉

 Du warst bestimmt nicht immer Autor. Welchen Beruf hast Du vor dem Schreiben ausgeführt und seit wann bist Du am Schreiben.
Ich habe immer noch einen „normalen“ Beruf, das Schreiben ist ein Hobby. Ich habe Anfang 2000 mit dem Engelmacher von Frankfurtbegonnen.

 Hat sich Dein Leben verändert, als Du Dein erstes Buch herausgebracht hast?
Ein wenig, aber nicht grundlegend.  Ich halte Lesungen vor Fremden Menschen, was für mich früher undenkbar gewesen wäre. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen.

Wie sieht momentan Dein Alltag aus? Wieviel Zeit verbringst Du mit dem Schreiben? Und wie baust Du den Alltag in das Schreiben ein?
Tagsüber arbeite ich in meinem Beruf. Abend und am Wochenende widme ich mich meiner Frau und meinen Hobbys. Schreiben gehört zu meinen Hobbys. Wieviel Stunden ich schreibe, kann ich nur schwer sagen, das schwankt stark.

 Hast Du noch Projekte, die Du in Zukunft erreichen wollen oder beenden wollen.
Ja, ich habe neben dem Schreiben noch das Hobby, Schreinern. Im Keller habe ich eine kleine Werkstatt, da habe ich noch so einige Projekte. 

 Warum schreibst du gerade in diesem Genre?
Es liegt mir einfach 😉
 
 Was hat dir dein Vater und was hat dir deine Mutter mitgegeben?
Von beiden habe ich das Handwerkliche mitbekommen. Meine Mutter war Schneiderin mein Vater Elektriker und Hobby-Schreiner. Zusätzlich habe ich das logische Denken, welches man für Krimis benötigt (meiner persönliche Meinung nach) von meinem Vater. Mit dem Schreiben hatten beide nichts am Hut.

 3 Dinge, die zu einem perfekten Tag dazu gehören?
 Meine Frau, eine gute Idee und ein Erfolgserlebnis

 Welcher Film bringt dich zum Lachen und welcher zum Weinen?
Zum Lachen: Ninas Alibi mit Tom Selleck und noch einige mehr…
Zum Weinen: Da gibt es keinen bestimmten.

 Welches Buch kannst du uneingeschränkt empfehlen und warum?
Da gibt es zu viele…

 Von welchem Buch sollte man die Finger lassen und warum?
Hatte ich noch keines.

 Lebensmotto?
Time will tell

Bestimmt wirst Du oft in Interviews das Gleiche gefragt. Welche Fragen können Du nicht mehr “lesen” und welche Frage würdest Du gerne einmal beantworten?
Sooo viele Interviews habe ich noch nicht gegeben, von daher gibt es keine Frage die ich nicht mehr hören kann. Zum zweiten Teil der Frage, da habe ich das Gefühl alles Relevante bereits gefragt worden zu sein 😌

Planst Du Deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?
Planen: Ja. Von Anfang bis Ende: definitiv NEIN. Oh Gott, ich bin ein Chaot beim Schreiben. Beim zweiten Buch hatte ich mir zwar ein Exposé geschrieben, aber am Ende war davon nur das Grundgerüst übrig geblieben. Manchmal schleichen sich Charaktere ein die ich nicht geplant habe, so wie im Schatten des Engelmachers.

 Hast du selber schon mal die Orte/Gegenden bereist von denen Du in deinen Romanen so schreibst? Und was lässt Dich immer wieder solche Orte für Deine Romane auswählen?
Zu Teil eins siehe Frage 5 😌
Zu Teil zwei, entweder ich habe eine Beziehung zu den Orten oder sie bieten sich einfach an ein Tatort zu werden 😌

 Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir?
Weil Dir mein erstes Buch gut gefallen hat und Du jetzt mehr über den Mann hinter dem Engelmacher wissen möchtest 😌
(stimmt. Das erste Buch war super. Leider habe ich Dich ja nicht auf der Messe in Frankfurt getroffen 😕

 Wie gehst du mit negativen Rezensionen um?
Wenn Sie fundiert und konstruktiv sind, dann finde ich sie gut, denn sie helfen mir bei meiner schreiberischen Weiterentwicklung. Nehmen wir nur Deine Anmerkung über die Tiefe der Figuren. Das ändert sich in Band 2. Ich hoffe ich habe damit Deine Vorstellungen getroffen.
 (Ich bin gespannt. Freue mich schon sehr auf den 2. Band)

Was magst du überhaupt nicht in Büchern?
Den Satz: Das musste ich erst einmal verdauen.
 P.S. Fotos vom Autor und Cover von der Homepage von Alexander Schaub